Barrierefreie Wohnungen


Ergebnis der Suche nach langfristig bezahlbarem Wohnraum war die Gründung einer Bau- und Wohnungsgenossenschaft direkt vor Ort. Im Rahmen der Trägerübernahme durch eine Genossenschaft wurden Fördermittel aus dem Bereich der sozialen Wohnraumförderung angemeldet und reserviert. Damit besteht auch die langfristige Finanzierung von Genossenschaftsanteilen über die KFW- Bank.

Insgesamt entstehen 25 Wohnungen. Jede Wohnung hat mindestens zwei Zimmer, ein seniorengerechtes Duschbad, einen privaten Flur und einen Balkon. In jeder Wohnung ist eine Küchenzeile vorgesehen.

Im Obergeschoss an der Segeberger Strasse entstehen sechs Kleinstwohnungen mit einem zusätzlichen, ausschließlich für diese Wohnungen nutzbaren, Gemeinschaftsraum. Die Wohnungen können unabhängig bewohnt werden. Allerdings sind sie prädestiniert für die Einrichtung einer Wohngemeinschaft mit gemeinsamer Unterstützung in der Haushaltsführung. Ausreichend zusätzliche Wirtschaftsräume für die Einrichtung einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft sind dann vorhanden.

Die weiteren Wohnungen sind in allen Geschossen verteilt und haben Wohnflächen von 45m² bis zu 60m².

Sie bieten selbstständiges Wohnen für Einzelpersonen und Paare. Der Schwerpunkt liegt hier auf der selbstständigen Haushaltsführung. Bei Pflegebedarf sind die baulichen Gegebenheiten auf den dann notwendigen Bedarf ohne baulichen Aufwand umzunutzen.

Ein Kellerersatzraum wird für jede Wohnung zur Verfügung gestellt. Alle Wohnungen erfüllen die Anforderungen an die Bewegungsflächen für Senioren und sind über das Atrium (Aufzug in alle Geschosse) und ein Nebentreppenhaus zu erreichen.

Die Integration der älteren Generation in das dörfliche Leben unter Beibehaltung der Nähe zum früheren familiären Leben steht bei dieser geplanten Einrichtung an erster Stelle der sozialen Aspekte.

Dazu wurde eine Konzeption ausgearbeitet welche sich an dem Erhalt der Selbstständigkeit orientiert, ohne den vorhandenen Bedarf an Hilfe und Pflege außer Acht zu lassen.